Gangl Max

Gangl Max

«...Was fasziniert besonders am Werkstoff Marmor? ...man muss ihn ­bezwingen, den Stein, die Härte. Es ist also genau der mittlere Härtegrad, den ich brauche, um meine ­schönen runden Formen herauszumeisseln...»

Lieblingswerkstoff Marmor

In Österreich, nördlich von Villach ? liegt das Krastal, bekannt für seinen Marmor, der, so sagen Experten, dem berühmten Marmor aus Carrara in nichts nachsteht. Und so nimmt es nicht Wunder, dass Künstler aus aller Welt hier ihre Skulpturen fertigen, unter ihnen auch der Kärntner Bildhauer, Maler und Grafiker Max Gangl. Er hat das Krastal zu seiner Künstlerwerkstatt gemacht. Der Apfel ist in jüngster Zeit Max Gangls ­bevorzugtes Kunstobjekt. Die Form des Apfels ist für ihn auch Symbol für den Planeten Erde.

Alle Werke, die Gangl aus Stein geschaffen hat, haben eines gemeinsam: sie sind ohne vorbereitende Skizze aus der unmittelbaren Intuition heraus entstanden. Was fasziniert ihn besonders am Werkstoff Marmor? «Also erstens einmal, dass man ihn bezwingen muss, den Stein, die Härte. Man kann nicht sagen, dass der Marmor ein sehr hartes Material ist. Im Gegensatz zu Granit ist der Marmor eher weicher, aber Sandstein ist natürlich wieder ganz weich. Es ist also genau der mittlere Härtegrad, den ich brauche, um meine schönen, runden Formen heraus zu meisseln und ich muss sagen, wenn mann alle Marmorbrüche im mediterranen Raum abgeklappert hat, dann ist das hier eine der schönsten Sorten.»

Dr. Günther Ziesel, ORF Kärnten, Österreich

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