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Asphalt Art, neue Dimensionen der schwarzen Kunst

»artist in residence«-Programm bietet Jungkünstlern neue Perspektiven und Erfolg

In unserer letzte Ausgabe haben wir das von Heinz Aeschlimann gegründete Kunst- und Kulturzentrum art-st-urban vorgestellt. Alljährlich erhalten hier Jungkünstler in einem intensiven Workshop die Möglichkeit, mit Gussasphalt- und bitumenhaltigen Materialien zu arbeiten. Die außergewöhnlichen Asphalt-Kunstwerke finden international großes Interesse.

Jedes Jahr offeriert art-st-urban vier Stipendiaten einen intensiven, individuellen Workshop mit dem Schweizer Gussasphaltunternehmer und Künstler Heinz Aeschlimann. In diesem umfassenden und komplett kostenlosen Aufenthalt lernen die Studenten, die größtenteils bereits in ihrem Master Studienjahr sind, vor allem neue Techniken und Materialien, bevorzugt aus Gussasphalt und bitumhaltigen Materialien, in Verbindung mit anderen Werkmaterialien zu kreieren und herzustellen.

Nicht jeder kann sich für dieses Stipendium bewerben. Voraussetzung ist die Auszeichnung mit dem »Outstanding Student Award in Sculpturing«. Für diesen jährlich durch das ISC (International Sculpture Center) organisierten Wettbewerb werden weltweit von etablierten Kunstakademien die besten Nachwuchskünstler durch die jeweiligen Fakultäten angemeldet. Aus ca. 600 eingereichten Bewerbungen werden schlussendlich jeweils 15 »Winners« juriert. Diese jungen Künstler können sich dann bei Heinz Aeschlimann für das »artist in residence«-Programm von art-st-urban bewerben.

Die Stipendiaten arbeiten in der Regel in Zweierteams – Mann und Frau, Ost und West – wenn Sie während zwei Monaten in die schwarze Kunst eingeführt werden. In den ersten Tagen werden die interessierten Jungkünstler nicht nur in die Technologie verschiedener bitumenhaltiger Produkte eingwiesen, sondern auch die Möglichkeiten der Zusammenführung / Verbindung der verschiedenen Materialien aufgezeigt. In einer zweiten Phase erfolgt das Experimentieren mit den verschiedenen Baustoffen. Es geht um das Erkennen der Grenzen und des Machbaren, insbesondere um die Harmonisierung verschiedener Produkte. In der dritten Phase gestalten die Artisten mit den neuen Baumaterialien und dem neu Erlernten eigene Skulpturen nach ihren eigenen Skizzen und Entwürfen.

Die Erfolge der Jungkünstler sind außergewöhnlich. Entsprechend gut können sie ihre Werke an der alljährlich speziell für sie organisierten Auktion erfolgreich vermarkten. Das von art-st-urban seit 2003 etablierte Programm »artistin-residence – Young Artist« verhilft verschiedenen Jungartisten zu einer guten Karriere, sei dies in ihrer eigenen Kunstkarriere oder mit einem Lehrstuhl/Professur an einer Kunstakademie, wie dies bereits einige der ehemaligen Stipendiaten erreichen konnten.

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Impressionen

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artist-in-residence

art-st-urban ist ein unabhängiges, einzigartiges Kunstzentrum, privat finanziert. Angeschlossen ist der Verein "Artist in Residence Förderprogramm Young Artist".

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